Harz, Insekten, Vogelkot: Die größten Gefahren für den Autolack | Shell Pensionäre

Harz, Insekten, Vogelkot: Die größten Gefahren für den Autolack

09. September 2019

Quelle: Presseinformation

Die 0,15 Millimeter dünne Autolackschicht ist sensibel, wenn es um UV-Strahlung geht – ähnlich wie die menschliche Haut. In Kombination mit Pollen, Laub und anderen Verunreinigungen ist der Lack somit gerade im Sommer zahlreichen Umwelteinflüssen und Gefahren ausgesetzt. Shell erklärt, worauf Autofahrer achten sollten, um ernsthafte Schäden zu vermeiden, und was sie dagegen tun können.

Foto: Kris Clewell/Total 911 Magazine/Future via Getty Images
Infografik: Shell

Baumharz: Bäume sondern im Sommer hin und wieder Harz ab, das sich auf parkenden Autos absetzen und den Lack beschädigen kann. Mit Reinigungstüchern lässt sich das klebrige Harz noch relativ gut durch sanftes Wischen entfernen. Ist es erst ausgehärtet, hilft oft nur noch spezielle Chemie in der Autowaschanlage. Wer vermeiden möchte, in kurzen Abständen immer wieder gegen die Verunreinigungen durch Bäume vorzugehen, kann sein Auto zum Beispiel auch mit einer handelsüblichen Plane schützen. In Wintermonaten ist dies ein gewohntes Bild, doch auch im Sommer schützt eine Plane gegen direkte UV-Strahlung und Einbrennen.

Pollen: Feiner gelber Blütenstaub setzt sich im Sommer phasenweise – je nach Blütezeit der umgebenden Bäume – auf Fahrzeugoberflächen ab. Auch in diesem Fall sollten Autofahrer schnell reagieren, da die Pollen auch den Lack angreifen können. Gerade in Kombination mit Regenwasser und anderem Schmutz kann sich ein feiner Film bilden, der anschließend zu einer Kruste trocknet. Es drohen Lackschäden und Verfärbungen. Deshalb sollte das Auto regelmäßig gewaschen werden – Shell empfiehlt gerade bei intensivem Pollenflug mindestens einmal pro Woche.

Vogelkot: In den Baumkronen lauern noch andere Gefahren – etwa Vögel bzw. ihre Ausscheidungen. Der Vogelkot frisst sich mit seiner ätzenden Wirkung in die feinen Poren des Klarlacks. Verstärkt wird dieser Effekt durch UV-Strahlung und hohe Temperaturen. Bei längerer Einwirkung können selbst nach der Reinigung noch dauerhaft sichtbare Flecken zurückbleiben. Vogelkot sollte wenn möglich noch am selben Tag entfernt werden: einweichen und anschließend mit einem feinen Tuch abwischen – oder in der Waschanlage. Zudem wird eine Wachs- bzw. Lackversiegelung empfohlen. Spezielle Chemieprodukte wie z. B. ShieldTecs konservieren den Lack nachhaltig. Wie ätzend die im Kot enthaltene Säure ist, hängt von der Vogelart ab. Besonders aggressiv ist die chemische Zusammensetzung bei Tauben und Möwen.

Insekten: Überreste von Insekten auf dem Auto lassen sich beim Fahren im Sommer leider nicht vermeiden. Kadaver von Mücken und Fliegen können vor allem auf dem Lack Schäden hinterlassen, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden. Gerade hier bietet sich die Waschanlage an. Autofahrer sollten zunächst ein Vorwäsche-Programm wählen, um die Insekten einzuweichen. Wer Handarbeit bevorzugt, kann zu einem speziellen Insektenentferner von Shell greifen. Insekten gefährden den Lack sogar noch anderweitig: Einige Insekten-Arten produzieren ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt, das sich auf dem Lack ablagern kann. Der sogenannte Honigtau ist klebrig und widerspenstig und lässt sich – ähnlich wie Harz – nur mit Mühe entfernen.

Sand: Nach einem Wochenendausflug ans Meer sollten Autofahrer überprüfen, ob sich Meersalz und vor allem Sandreste in den Ritzen und Hohlräumen des Fahrzeugs abgelagert haben – und die Verschmutzungen (sofern vorhanden) entfernen. Denn die feinen Körner können den Auto-Lack zerkratzen und dauerhaft schädigen. Den gleichen Effekt hat übrigens Sahara-Sand, der vom Süden her durch den Wind bis in unsere Regionen transportiert werden kann. Generell ist die lackschonende Reinigung in der Waschanlage mit speziellem Bürstenmaterial, wie z. B. bei Shell, zu empfehlen – gerade im Vergleich zur Handwäsche. Und speziell bei Sand rät Shell zur Hochdruckvorwäsche.

Laub: Neigt sich das Jahr in Richtung Herbst, verlieren die Bäume ihre bunten Blätter. Landet das Laub auf dem Auto, wird es vor allem in Kombination mit Regen heikel: Die in den Blättern enthaltende Gerbsäure greift den Lack an. Sind bereits kleine unscheinbare Kratzer vorhanden, können sowohl Nässe als auch Farbstoff in den Lack eindringen. Die potenzielle Folge: Rost und unschöne braune Flecken, die auch zu einer Wertminderung des Fahrzeugs führen können.

Streusalz: Zwar noch ein bisschen hin, aber dennoch eine der größten Gefahren fürs Auto: Wenn viele Vögel im Süden weilen, und die Bäume kein Laub mehr tragen, wird im Winter Streusalz zum großen Fahrzeug-Feind. Die einzelnen kleinen Kristalle schrammen wie scharfkantige Steinchen am Auto vorbei und können – besonders im Bereich der Fahrzeugfront und in den Radkästen – zu Schäden führen. Doch auch das darunter liegende Blech ist in Gefahr, denn die stark korrosive Salzlösung dringt nach einer Weile weiter in den Lack ein und lässt den Stahl rosten. Tipp: nicht an Streufahrzeugen vorbeifahren und langsam fahren, um nicht so viel Salz aufzuwirbeln. Unter Umständen kann Streusalz auch den Unterboden und die Scheibenwischer angreifen. In jedem Fall hilft also eine Reinigung in der Waschanlage mit Unterbodenwäsche.

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